Welche Sprache sprichst du?

nathalie

Viele wissen, dass man auf Reisen soweit Englisch sprechen sollte, dass man sich zurechtfindet, denn Englisch wird überall auf der Welt, neben der eigenen Landessprache, verstanden und gesprochen. Verreist man in die Schweiz, wird die Auswahl um einiges grösser.Hier sprechen mehr als die Hälfte der Einwohner eine zweite Sprache, die neben Englisch oder Französisch auch Portugiesisch, Spanisch, Serbisch, Kroatisch oder Albanisch sein kann.

Polyglotte Schweiz

Die Alltagssprache in der Schweiz, die von einer grossen Mehrheit der Bevölkerung gesprochen wird, ist Schweizerdeutsch. Für etwa 63 Prozent der Bevölkerung ist sie die Hauptsprache, die als Oberbegriff eine Vielzahl von alemannischen Dialekten zusammenfasst. Weiter in der Rangliste der meistgehörten Sprache in der Schweiz folgt Französisch (22,7 Prozent), Italienisch (8,1 Prozent) und Romanisch (0,5 Prozent).

Wer sagt aber, dass es nur bei einer Sprache pro Person bleibt? Mehr als sechzig Prozent der dort lebenden Menschen sprechen täglich mehr als eine Sprache, und viele Kantone sind offiziell mehrsprachig. Deshalb wird man auch in den Strassen, zum Beispiel in Freiburg oder Bern, Strassenschilder mit den Namen auf Deutsch und Französisch sehen. Die Mehrsprachigkeit in der Schweiz wird gezielt gefördert und alle amtlichen Texte des Bundes müssen auf Deutsch, Französisch und Italienisch veröffentlicht werden.

Ein Problem mit der Verständigung, basierend auf der Sprache, wird man in der Schweiz kaum haben.

Wasserfälle – spektakuläre Abgänge

nathalie

Manche sind sanft und leise, andere wiederum laut und heftig – trotzdem sind beide Sorten spektakulär. Die Rede ist von Wasserfällen, die Orte, an denen Flüsse einen landschaftlichen Höhenunterschied überbrücken. Man muss nicht zu anderen Kontinenten fliegen, um solche Naturereignisse zu sehen.

Der Rheinfall

Wer den grössten Wasserfall Europas sucht, ist in der Schweiz genau richtig. Der Rheinfall stürzt mit 150 Metern Breite und 23 Metern Höhe bei Neuhausen im Kanton Schaffhausen in die Tiefe.

Die Lautstärke und enorme Kraft des Wasserfalls können Besucher entweder auf einer dort extra errichteten Plattform oder auf einem Felsen mitten im Wasser, hautnah miterleben. Wer es etwas ruhiger und entspannter mag, kann auch eine Schiffstour machen.

Die Trümmelbachfälle

Das Tal der 72 Wasserfälle – allein der Name klingt schon mystisch und spektakulär.

Im Lauterbrunnental befinden sich die grössten unterirdischen Wasserfälle von Europa. Neben den imposanten Staubbachfällen sind die bekanntesten die Trümmelbachfälle. 20.000 Liter Schmelzwasser vom Jungfrau-Gletscher pro Sekunde fallen hier in die Tiefe. Im Wasser befinden sich Felsbrocken und Geröll, die durch die Kraft des Wassers mittransportiert werden und Ursache für das Beben des gesamten Berges und das laut donnernde Geräusch sind. Es klingt, als würde der Berg brüllen, deshalb braucht man ein bisschen mehr Mut, um mit den unterirdischen Lifts, Tunneln und Plattformen den Weg zu finden.

Die Giessbachfälle

Vom Faulhorn-Sägis-Tal aus beginnt der Fluss Giessbach und stürzt über einen Höhenunterschied von 500 Metern hinunter zum Brienzersee. Der Wassefall wird in vierzehn Etappen unterteilt. Jede Stufe ist einem Berner Helden gewidmet und trägt den Namen des jeweiligen Heroen. Hier findet man auch die Giessbachbahn, die 1879 gegründet wurde und zur ältesten Standseilbahn Europas zählt. Mit ihr erreicht man das Grand Hotel Giessbach, das am Fuß der Wasserfälle liegt.