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Der Ursprung der teuersten Uhren der Welt

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Die Stadt La Chaux-de-Fonds wird Ihnen wahrscheinlich nicht viel sagen.

Interessant ist zu wissen, dass hier Louis Chevrolet, der Gründer der Automobilfirma, Blaise Cendrars, der Dichter und Regisseur, sowie le Corbusier, der bemerkenswerte Architekt der Moderne, in dieser Stadt geboren wurden.

Allein basierend auf diesen Tatsachen könnte die kleine Stadt einen Besuch wert sein. Wussten Sie aber, dass hier die teuersten Uhren der Welt hergestellt werden?

Viele der grossen Uhren-Hersteller, wie Rolex, Tissot, Omega und viele weitere, haben hier ihre Gründungsanfänge. Der Ort kann auch als Uhren-Hauptstadt der Welt gesehen werden.

Uhrenstadt La Chaux-de-Fonds

Den Erfolg der Schweizer Uhren-Herstellung ist Vacheron und Breguet zu verdanken, die mit ihren Werkstätten in Genf Mitte des 18. Jahrhunderts begannen, und Daniel Jeanrichard, der durch sein Lehrlingssystem als Erster die Industrie der Uhren-Herstellung an diesem Ort förderte. Das Klischee des alten Uhrmachers ist längst überholt. Das Durchschnittsalter der jetzigen Generation liegt bei dreißig Jahren und viele von den heute aktiven Handwerkern sind im Ausland geboren. Viele der damals entstandenen neuen Werkstätten sind mittlerweile zu Wohnungen mit Geschäften im Erdgeschoss umgebaut worden. Dennoch bleibt La Chaux-de-Fonds mit seiner gesamten Geschichte das Zentrum der Schweizer Uhrenindustrie und der Ausgangspunkt des Sprichworts so präzise wie ein Schweizer Uhrwerk.

Die Stadt und die Uhren-Herstellung, die die Zeit schon früh sekundengenau messen konnte, hat die Umstellung vom mechanischen System auf die Quarz-Technologie gut überstanden und stand dann doch wieder einer neuen Herausforderung gegenüber. Durch die Verwendung von Satellitenpositionen können mittlerweile Uhren hergestellt werden, die genauer sind als Quarz und heute mit der traditionellen Handwerkskunst konkurieren. Viele setzen nun mehr auf Luxus und Handwerkskunst als auf die Genauigkeit, doch wie sich dieser Überlebenskampf entwickelt, wird sich mit der Zeit zeigen.

Welche Sprache sprichst du?

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Viele wissen, dass man auf Reisen soweit Englisch sprechen sollte, dass man sich zurechtfindet, denn Englisch wird überall auf der Welt, neben der eigenen Landessprache, verstanden und gesprochen. Verreist man in die Schweiz, wird die Auswahl um einiges grösser.Hier sprechen mehr als die Hälfte der Einwohner eine zweite Sprache, die neben Englisch oder Französisch auch Portugiesisch, Spanisch, Serbisch, Kroatisch oder Albanisch sein kann.

Polyglotte Schweiz

Die Alltagssprache in der Schweiz, die von einer grossen Mehrheit der Bevölkerung gesprochen wird, ist Schweizerdeutsch. Für etwa 63 Prozent der Bevölkerung ist sie die Hauptsprache, die als Oberbegriff eine Vielzahl von alemannischen Dialekten zusammenfasst. Weiter in der Rangliste der meistgehörten Sprache in der Schweiz folgt Französisch (22,7 Prozent), Italienisch (8,1 Prozent) und Romanisch (0,5 Prozent).

Wer sagt aber, dass es nur bei einer Sprache pro Person bleibt? Mehr als sechzig Prozent der dort lebenden Menschen sprechen täglich mehr als eine Sprache, und viele Kantone sind offiziell mehrsprachig. Deshalb wird man auch in den Strassen, zum Beispiel in Freiburg oder Bern, Strassenschilder mit den Namen auf Deutsch und Französisch sehen. Die Mehrsprachigkeit in der Schweiz wird gezielt gefördert und alle amtlichen Texte des Bundes müssen auf Deutsch, Französisch und Italienisch veröffentlicht werden.

Ein Problem mit der Verständigung, basierend auf der Sprache, wird man in der Schweiz kaum haben.