Results for category "Atemberaubende Landschaften"

Im Winter in die Schweiz

nathalie

Im Winter verkriechen Sie sich am liebsten mit einer Tasse heissen Tee oder Kaffee unter einer Decke neben dem Kamin? Finden wir gut, aber es gibt noch einiges mehr, was Sie im Winter unternehmen können.

Den Winter verbindet man vor allem mit Schnee. Und was gibt es für Wintersportler Schöneres als eine makellose Piste? Die verschneiten Berge in der Schweiz sind ein regelrechtes Paradies für alle Fans des glamourösen Schneesports, sei es zum Snowboarden, Skifahren, Langlaufen, Rodeln, Schneeschuh-Wandern oder Schlitten-Fahren.

Im Wintersportort Arosa Lenzerheide zum Beispiel können Sie sich einen der langen Winterwanderwege aussuchen und einen gemütlichen Spaziergang durch die verschneite Landschaft mit ihren atemberaubenden Ausblicken machen. Wird es einem dann zu kalt oder braucht man eine Pause, kann man unterwegs in einer der zahlreichen Berghütten einkehren und sich aufwärmen.

Wer einen Adrenalin-Kick braucht, sollte mit der Rhätischen Bahn nach Preda zur Rodelbahn fahren und von dort aus die sechs Kilometer lange Strecke hinunter rodeln. Auf der längsten nachts beleuchteten Strecke Europas kann man schon extrem hohe Geschwindigkeiten erreichen.

Die Schweiz sollte als Ziel im Winter somit nicht fehlen! Neben den verschneiten Landschaften und dem Wintersport glänzen auch die Städte mit ihren Weihnachtsmärkten und eindrucksvollen Veranstaltungen.

Nationalparks – die Schweiz als führende Kraft

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In einer Zeit des Klimawandels und der Klima-Bewegung FridaysForFuture muss sich die Schweiz nicht verstecken. Bereits 1914 stand sie an vorderster Front im europäischen Naturschutz und hat den ersten Nationalpark in den Alpen geschaffen. Mehr als 100 Jahre später bleibt sie in der Entwicklung ganz vorne mit dabei. Die Universität von Yale hat mit ihrem Environmental Performance Index 178 Länder anhand von zwanzig nationalen Umweltindikatoren bewertet. In diesem Vergleich kam die Schweiz auf den ersten Platz. Obwohl das Land in der Mitte eines überfüllten Kontinents liegt, ist ein Drittel seiner Fläche mit Wald bedeckt. Ausserdem hat das Land mit 52 Prozent die höchste Recyclingquote weltweit.

Nationalpark Graubünden

Das grösste Symbol der Schweizer Umweltleistung spiegelt sich in ihrem Nationalpark wider. Es ist ein verborgener Schatz inmitten eines Landes, das seine ökologische Aspekte so offensichtlich durch seine berühmten Berge und Tiervielfalt darlegt. Das Gebiet im östlichen Graubünden wurde durch jahrhundertelanger Abholzung sowie Eisen- und Kreideabbau extrem in Mitleidenschaft gezogen. Doch nicht aus diesem Grund, sondern wegen seiner Abgeschiedenheit wurde es ausgewählt. Hier sieht man nachwachsende Wälder und mit dem höchsten Schutzniveau ausgezeichnete Tiere aufleben. Der 170 Quadratkilometer grosse Park ist als Wildnisgebiet klassifiziert und abgesehen von dem achtzig Kilometer langen Netz an Wanderwegen gibt es keine menschlichen Eingriffe.

Wer etwas langsam unterwegs ist und sich dann entscheidet im Park zu übernachten, sollte sich im Klaren sein, dass es nur zwei Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Ein Hotel war früher eine Arbeiterunterkunft neben Kohleöfen am Fluss. Es wurde umgebaut und ein Restaurant hinzugefügt. Nun ist es von Wald und Grasebenen umgeben, die sich abends mit äsendem Rotwild füllen. Das zweite Hotel, das nur zu Fuss erreichbar ist, ist eine unauffällige einfache Holzhütte im Kiefernwald entlang eines beliebten Wanderwegs. Solche Szenen sind in der Schweiz sehr vertraut. Alte und neue Infrastruktur werden vereint und doch bleibt dem Land aufgrund seiner Sensitivität der Einklang mit der Umwelt erhalten.

Nationalpark Locarnese

Mittlerweile steht der Landschaftsschutz in der Schweiz wieder im Vordergrund der Diskussionen.

Im südlichen Kanton Tessin schreiten die Pläne einer Wiederaufforstung weit voran. Das vor mehr als vierzehn Jahren erstmals vorgeschlagene Projekt des Nationalparks Locarnese soll die dicht bewaldeten Berge und tiefen Täler erfassen, die sich westlich vom Ufer des Lago Maggiore erstrecken und mit einer Fläche von 220 Quadratkilometern das grösste Schutzgebiet der Schweiz und der zweitgrösste Nationalpark des Landes werden. Dieser neue Nationalpark soll sowohl die Landschaft als auch das kulturelle Erbe der sich innerhalb der Grenze befindlichen dreizehn Dörfer schützen.

Wer mehr über einzelne Themen rund um den Nationalpark, die Natur oder Tiere erfahren möchte, sollte eine Vorlesung aus der Naturama-Vorlesungsreihe besuchen. Diese bietet allen Interessierten eine breit gefächerte Auswahl an unterschiedlichen Themen rund um die Natur an. Diese Veranstaltungen finden im Nationalpark-Open-Air-Kino im Schlossgartem Planta-Wildenberg statt. Wer also Mitte Juli in einer eindrucksvollen Atmosphäre sich mehr Wissen aneignen möchte, sollte unbedingt vorbeisehen.

Flüsse und Seen der Schweiz

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Die Schweizer Landschaft ist eine atemberaubende Kulisse. Diese malerischen Bilder könnten auch kaum ohne Ihre Flüsse und Seen entstehen, die durch das Land ziehen.

Die Reuss

Die Reuss ist das Ergebnis der Vereinigung mehrerer kleiner Flüsse am Fuss des Gotthard und Furkapasses. Dieser Fluss ist der Inbegriff der zentralen Schweiz. Er fliesst stetig nach Norden durch den Vierwaldstättersee und mündet nach gut 160 Kilometern bei Windisch in die Aare. Wer sich also gerne auf dem Wasser aufhält, sei es auf Rundfahrten oder beim Wassersport, ist hier genau richtig. Der Vierwaldstättersee ist neben dem dichten Wald auch von Bergen , wie den Rifi oder Stanserhorn, umgeben. Hier kann man sich aussuchen, ob man die Landschaft auf dem Raddampfer oder zu Fuss auf dem Weg der Schweiz entdecken möchte. Wer Kanufahrten ausprobieren möchte, sollte flussabwärts, in der historischen Stadt Bremgarten seine Paddeltour starten.

Die Thur

Der Fluss Thur kann ruhig als Wegweiser durch bemerkenswerte Landschaften gesehen werden. Folgt man ihm, kommt man an mehreren Sehenswürdigkeiten vorbei.

Die Thur kommt aus dem Toggenburg und stürzt zwischen Säntis und Churfirsten in Form von mehreren Wasserfällen in die Tiefe. Im weiteren Verlauf schlägelt sie sich durch grüne oder von Löwenzahn gelb gefärbte Landschaften bis zur Stadt Wil. Danach fliesst sie durch die Auwälder, an Obst- und Weinbergen bis zur mittelalterlichen Burg der Kantonhauptstadt Thurgau. Folgt man ihrem Verlauf weiter, gelangt man zu den Thurwiesen, ein natürliches Flussbett, das neue Biotope geschaffen hat. Dieses 400 Hektar weite Feuchtgebiet ist das grösste der Zentralschweiz.

Tomasee

Mitten im Naturschutzgebiet auf einer Höhe von 2.344 Metern befindet sich der Tomasee und somit auch der Ursprung des Rheins. Hier gibt es eine Stelle, an der man den Fluss, der ganze vier Staaten durchfliesst, überqueren kann. Wer dorthin wandern möchte, muss sich auf eine neunzigminütige Reise vom Oberalppass aus einstellen, der jedoch von vielzähligen Blumen, wie Alpenrosen oder Kuckucksblumen geschmückt wird.

Der Tomasee ist für die Schweiz ein Naturdenkmal und von nationaler Bedeutung. Sein Wasser hat Trinkwasserqualität, sodass man sich direkt aus dem See erfrischen kann.

Blausee

Ebenfalls mitten in einem grossen Naturpark liegt der Blausee. Die Landschaft ist durch Felsrutsche geformt worden. Das kristallklare Wasser, welches zur Entstehung des Sees führt, entspringt unterirdischen Quellen.

Der See mit seiner besonderen Farbe in Kombination mit dem Wald hat Jahre hinweg Einheimische und Touristen in seinen Bann gezogen. Um ihren Besuch zu vereinfachen, wurden Wanderwege und Picknickplätze mit Plätzen für Lagerfeuer gestaltet.

Wasserfälle – spektakuläre Abgänge

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Manche sind sanft und leise, andere wiederum laut und heftig – trotzdem sind beide Sorten spektakulär. Die Rede ist von Wasserfällen, die Orte, an denen Flüsse einen landschaftlichen Höhenunterschied überbrücken. Man muss nicht zu anderen Kontinenten fliegen, um solche Naturereignisse zu sehen.

Der Rheinfall

Wer den grössten Wasserfall Europas sucht, ist in der Schweiz genau richtig. Der Rheinfall stürzt mit 150 Metern Breite und 23 Metern Höhe bei Neuhausen im Kanton Schaffhausen in die Tiefe.

Die Lautstärke und enorme Kraft des Wasserfalls können Besucher entweder auf einer dort extra errichteten Plattform oder auf einem Felsen mitten im Wasser, hautnah miterleben. Wer es etwas ruhiger und entspannter mag, kann auch eine Schiffstour machen.

Die Trümmelbachfälle

Das Tal der 72 Wasserfälle – allein der Name klingt schon mystisch und spektakulär.

Im Lauterbrunnental befinden sich die grössten unterirdischen Wasserfälle von Europa. Neben den imposanten Staubbachfällen sind die bekanntesten die Trümmelbachfälle. 20.000 Liter Schmelzwasser vom Jungfrau-Gletscher pro Sekunde fallen hier in die Tiefe. Im Wasser befinden sich Felsbrocken und Geröll, die durch die Kraft des Wassers mittransportiert werden und Ursache für das Beben des gesamten Berges und das laut donnernde Geräusch sind. Es klingt, als würde der Berg brüllen, deshalb braucht man ein bisschen mehr Mut, um mit den unterirdischen Lifts, Tunneln und Plattformen den Weg zu finden.

Die Giessbachfälle

Vom Faulhorn-Sägis-Tal aus beginnt der Fluss Giessbach und stürzt über einen Höhenunterschied von 500 Metern hinunter zum Brienzersee. Der Wassefall wird in vierzehn Etappen unterteilt. Jede Stufe ist einem Berner Helden gewidmet und trägt den Namen des jeweiligen Heroen. Hier findet man auch die Giessbachbahn, die 1879 gegründet wurde und zur ältesten Standseilbahn Europas zählt. Mit ihr erreicht man das Grand Hotel Giessbach, das am Fuß der Wasserfälle liegt.